Angst, DAS Gefühl unserer Tage
Bild: Nino Carè auf Pixabay

Datum: 28. Februar 2019

Uhrzeit: 17:00 Uhr

Ort: Hotel Seepark, Thun

Zwüschehalt

Liebe Gäste, sehr geehrte Damen und Herren

Am Donnerstag 28. Februar 2019 ab 1700 Uhr lade ich herzlich zum Zwüschehalt im Hotel Seepark in Thun ein. Zum Thema Angst, DAS Gefühl unserer Tage.

Wir werden mit ihr geboren, und Dank der Angst werden unsere Sinne geschärft oder sie blockiert unser geplantes Handeln.

Es gibt Lebensphasen in der sie uns lähmt. Wir haben Befürchtungen, wenn sich Veränderungen am Horizont abzeichnen. In gewissen Situationen peitscht sie uns voran.

Und gleichwohl ist die Angst ein Grundbedürfnis unseres Daseins, wie Licht und Wasser. Unsere Ängste sind hilfreich, denn sie warnen uns, wenn Gefahren lauern.

Ängste werden zur Qual, wenn wir sie nicht mehr abschütteln können, wenn die vermeintliche Gefahr nicht mehr besteht oder sie nur noch in unseren Köpfen rumgeistert. Die Angst schafft es auch uns auf dem falschen Fuss zu erwischen und spielt verrückt.

Der Gegenpol der Angst ist die Vorsicht.

Die grössten Gefahren lauern da, wo wir diese kaum vermuten, wo wir uns vermeintlich sicher fühlen. Wenn unsere innere Alarmanlage im Status Dauerbetrieb stehen bleibt, geht viel Lebensenergie dahin – und fehlt dann an anderer Stelle. Zudem fehlt dann die neugierige Leichtigkeit, den auftauchenden Veränderungen situativ zu begegnen.

Deshalb ist und bleibt es bedeutsam keine Angst vor Veränderungen zu haben, sondern die Begegnung mit der Angst zu entwickeln.

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